Für die Hochgeschwindigkeitsstrecke Nürnberg–Ingolstadt wurde die „Feste Fahrbahn“ RHEDA 2000® als Grundlage für den ICE-Verkehr mit bis zu 300 km/h eingesetzt. Das System ersetzt das klassische Schotterbett durch eine monolithische Betonkonstruktion und ermöglicht dadurch eine besonders stabile Gleislage sowie hohen Fahrkomfort. Insgesamt wurden rund 120.000 Spezialschwellen für etwa 36–38 km Strecke produziert und just-in-time zur Baustelle geliefert. Die Fertigung erfolgte in Neumarkt und Coswig, während der Einbau mit hoher Präzision im Millimeterbereich durchgeführt wurde. Das System kam durchgängig in allen Streckenbereichen zum Einsatz und bewährte sich insbesondere hinsichtlich Laufruhe, geringer Wartung und hoher Dauerhaftigkeit. Die Strecke wurde rechtzeitig zur Fußball-WM 2006 in Betrieb genommen.
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