Am Berliner Hauptbahnhof wurden insgesamt 36 Fugenübergangskonstruktionen (FÜK) im Rahmen eines Ersatzneubaus erneuert. Hintergrund waren erhebliche Schäden an den rund 20 Jahre alten Bestandskonstruktionen, die ihre Funktion teilweise nicht mehr erfüllten. Fugenübergangskonstruktionen sind bei Fester Fahrbahn essenziell, um die exakte Gleisgeometrie trotz thermischer und bauphysikalischer Bewegungen des Brückenunterbaus sicherzustellen und hohe Kräfte im Übergangsbereich aufzunehmen. RAILONE war zunächst für die Entwicklung, Produktion und Lieferung von Pilotfugen verantwortlich, die im Betrieb über zwei Jahre überwacht wurden. Anschließend übernahm RAILONE als Generalunternehmer die Gesamtprojektleitung sowie die Herstellung, Logistik und den Einbau aller 36 Fugen. Dazu gehörten auch die Vormontage, Zwischenlagerung zur Sicherstellung kurzer Einbauzeiten sowie die Organisation anspruchsvoller Transportlogistik. Eine besondere Herausforderung war die Umsetzung hoher Einbauvolumina in kurzen Zeitfenstern bei gleichzeitig komplexer Baustellen- und Logistikkoordination.
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