Auf dem rund 50 Kilometer langen Abschnitt der damaligen Hochgeschwindigkeits‑Neubaustrecke ab Köln‑Siegburg in Richtung Süden wurde ein zentraler Teil mit RAILONEs innovativer Maßnahme zur Lärmminderung umgesetzt. Auf etwa 21 km der zweigleisigen Strecke wurde RAILONEs Schallabsorber auf dem Feste-Fahrbahn-System RHEDA 2000® verlegt. Ziel war die Reduzierung der gegenüber dem Schotteroberbau erhöhten Schallemissionen und die Erreichung akustischer Gleichwertigkeit. RAILONE übernahm als Generalunternehmer die Planung und Designanpassung, die akustische Nachweisführung inkl. Zulassung, die Produktion in einem baustellennahen Werk sowie die Logistik und Verlegung. Die Anlieferung erfolgte ausschließlich per Bahn als Just-in-time-Konzept mit rund 30 Bahnwagen. Die Verlegung wurde direkt vom Bahnwagen aus parallel zum Streckenbau umgesetzt. Eine besondere Herausforderung war die präzise Koordination mit parallellaufenden Leit- und Sicherungstechnik- und Oberleitungsanlagen-Arbeiten anderer Gewerke.
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