
Das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm umfasst das Großvorhaben Stuttgart 21 sowie die Neubaustrecke Wendlingen–Ulm. Es modernisiert den Bahnknoten Stuttgart grundlegend und ergänzt ihn um eine rund 60 Kilometer lange Hochgeschwindigkeitsstrecke über die Schwäbische Alb. Die Trasse verbindet Stuttgart 21 im Westen mit Neu-Ulm im Osten und führt durch sieben zweiröhrige Tunnel. Ihr Ziel ist eine deutliche Verkürzung der Reisezeiten und eine nachhaltige Stärkung der regionalen Infrastruktur. Stuttgart 21 selbst verfolgt das Ziel, den Bahnknoten durch einen neuen unterirdischen Durchgangsbahnhof und modernisierte Zulaufstrecken leistungsfähiger und zukunftsfähiger zu machen. Für die Hochgeschwindigkeitsstrecke Wendlingen–Ulm sowie für Stuttgart 21 wurde das Feste-Fahrbahn-System RHEDA 2000® eingesetzt, das durch Wirtschaftlichkeit, lange Lebensdauer und geringen Wartungsaufwand überzeugt. Dank seiner hohen Systemflexibilität sind Montagearbeiten auch unter laufendem Betrieb möglich. Die Bauarbeiten an der Strecke Wendlingen–Ulm begannen 2010 und wurden 2022 abgeschlossen; Stuttgart 21 befindet sich weiterhin im Bau. Zusätzlich kamen bei Stuttgart 21 auch RAILONEs Befahrbarkeitsplatten ROSS zum Einsatz, um bei Notfällen die Befahrbarkeit der Tunnel durch Rettungsfahrzeuge sicherzustellen.

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